Ein eurasisches Epos

Im Oktober ist nun mein neues Buch über das Schicksal der Przewalskipferde erschienen, in ihrem mongolischen Streifgebiet auch Tachi genannt. Es ist ein Versuch in eurasischer Heimatkunde, mit dem Pferd als Leittier. Der Bogen reicht von München bis nach Peking und von Lascaux bis Tschernobyl.

Auf ausschweifenden Exkursionen durch Raum und Zeit erkunde ich die Welt der Steppe, die sowohl Europa wie auch China stets verkannt und geringgeschätzt haben. Obwohl gerade sie es ist, die die beiden Erdteile zusammenspannt. Die Pferde aber wissen darum.

Ihr Geschichte mutet an wie eine Fabel – und ist doch reine und oft genug bittere Wirklichkeit. Sie steht exemplarisch für die vertrackte Beziehung zwischen Mensch und Natur. Ein Schulbeispiel für den Artenschutz, öffnet sie den Blick in die Geschichte wie auch in die Zukunft des Lebens auf der Erde.

Galiani Verlag

gebunden, 460 Seiten, mit Fotos, 25 €

ISBN 9-783-86971-213-0, auch als E-Book (19,99 €)

« Jede Tierart, die verschwindet, hinterlässt eine ungeheure Öde.

Gegen diese Ödnis habe ich angeschrieben. »

 

Gemeinsam mit dem Tierpark Berlin haben wir Anfang Oktober die Premiere gefeiert. Hier ein paar Impressionen:

Vorab hatten wir schon einen kleinen Auftritt im Rahmen der Berliner Fashion Week im Hotel Adlon. Gemeinsam mit den Modemacherinnen Saruul Fischer und Anja Gockel präsentierte die International Takhi Group (ITG)dort eine geplante Kooperation, welche die Produktion hochwertiger Kaschmirwolle im wichtigsten Lebensraum der Tachi, der sogenannten Gobi B, regulieren und verbessern soll. „Unser gemeinsames Ziel ist es, der vorwiegend nomadischen Bevölkerung rund um das Schutzgebiet eine sichere Lebens­grundlage zu ermöglichen und gleichzeitig das Ökosystem zu schützen.“

Das folgende Interview führte Silke Super für Radio Eins des RBB: