Aktuelles

Familienzuwachs

"Und doch muß man China als ein unverstandenes,
fast möchte man sagen unbekanntes Land bezeichnen."

Ferdinand Freiherr von Richthofen

Seit zwanzig Jahren berichte ich nun aus China. Als Querschnitt daraus ist in der Reihe Lesereisen des Picus Verlags  ein Band mit literarischen Reportagen erschienen: China – Streifzüge durch ein Weltreich. Er schildert, wie Dorfschullehrer Li Jia-hong eine neue Menschenaffenart entdeckte. Oder wie Seilläufer Saimaiti Aishan hoch über der Schlucht eine Entscheidung traf. Wie Datong seine Vergangenheit neu erfand und Schanghai seine Zukunft. Und wie Zhao Tao mit der uralten Kunst des Erzählens nicht nur ein ganzes Dorf in ihren Bann zog, sondern ihren künftigen Ehemann gleich mit.

Übersetzt von Zhu Liangliang, ist die chinesische Ausgabe nun Ende 2020 bei der Commercial Press erschienen, Chinas ältestem noch bestehenden Verlag. Sie enthält noch ein paar Geschichten mehr als die deutschsprachige. 

Schon im Vorfeld haben einige Zeitungen größere Berichte über meine Arbeit gebracht, etwa China Daily und die Global Times, dazu die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua.

 

Herausforderung Pferd

Mein Buch über das Reisen zu Pferd, das vor drei Jahren bei Picus  herauskam, ist nun auf Französisch bei Delachaux et Niestlé  erschienen.

Das Glück auf Erden erzählt von einer gänzlich anderen Art des Unterwegsseins. Dafür habe ich Völker besucht, die eine jahrhundertealte Reitkultur besitzen, und spektakuläre Landschaften durchstreift, die ohne die für sie gezüchteten Rassen kaum je besiedelt worden wären. Wir begeben uns auf legendäre Wanderritte und Trekkingtouren, wir sitzen bei Beduinen am Lagerfeuer, überqueren mit Islandponys ganze Gletscher, besuchen stimmungsvolle Pferdefestivals, wir pirschen im Sattel auf Nashörner und ziehen hoch zu Ross durch die Vogesen. Von den prähistorischen Felsmalereien bis zu den „Pferdeflüsterern“ unserer Tage werden dabei Jahrtausende gemeinsamer Geschichte lebendig.

Für die französische Ausgabe habe ich einige Kapitel etwas erweitert; das Vorwort stammt von keinem Geringeren als Jean-Louis Gouraud, der den Diskurs über Pferde in Frankreich über Jahrzehnte hinweg mitgeprägt hat.

 

Bereits im vergangenen Jahr kam die Taschenbuchausgabe im Unionsverlag heraus.

 

Unlängst hat der Sonntagsspaziergang des Deutschlandfunks ein längeres Gespräch mit mir gebracht, über das Pferd als Reisegefährten. Eine kleine akustische Weltreise hoch zu Roß, mit einigen Zuspielungen aus meinem Schallarchiv. Der Beitrag dauert etwa eine halbe Stunde.

... und los!

Auch der Hessische Rundfunk brachte eine längere Besprechung. Das Buch, so hieß es darin, enthalte „wunderbar geschriebene Reportagen" und sei zugleich „eine kluge Abhandlung über das Verhältnis von Pferd und Mensch. ... Ausgesprochen lesenswert – nicht nur für Pferdenarren und –närrinnen."

Hier können Sie den Beitrag nachhören:

... und los!

„Ein Lesebuch im besten Sinne. Es begeistert durch Schomanns virtuose Sprachkunst und sein unglaubliches Hintergrundwissen. Es sollte zur Pflichtlektüre eines jeden Pferdefreundes gehören.“

Das Islandpferd

Auf ein Neues

Im Oktober erscheint dann auch mein Buch über das Schicksal der Przewalskipferde, in ihrem mongolischen Streifgebiet auch Tachi genannt. Es ist ein Versuch in eurasischer Heimatkunde, mit dem Pferd als Leittier. Der Bogen reicht von München bis nach Peking und von Lascaux bis Tschernobyl.

Auf ausschweifenden Exkursionen durch Raum und Zeit erkunde ich die Welt der Steppe, die sowohl Europa wie auch China stets verkannt und geringgeschätzt haben. Obwohl gerade sie es ist, die die beiden Erdteile zusammenspannt. Die Pferde aber wissen darum.

Ihr Geschichte mutet an wie eine Fabel – und ist doch reine und oft genug auch bittere Wirklichkeit. Sie steht exemplarisch für die vertrackte Beziehung des Menschen zur Natur. Ein Schulbeispiel für den Artenschutz, öffnet sie den Blick in die Geschichte wie auch in die Zukunft des Lebens auf der Erde.

Galiani Berlin

460 Seiten, mit Fotos, 25 € (für 19,99 € auch als eBook)

ISBN 978-3-86971-213-0

Vorab hatten wir schon einen kleinen Auftritt im Rahmen der Berliner Fashion Week im Hotel Adlon. Gemeinsam mit den Modemacherinnen Saruul Fischer und Anja Gockel präsentierte die International Takhi Group (ITG)dort eine geplante Kooperation, welche die Produktion hochwertiger Kaschmirwolle im wichtigsten Lebensraum der Tachi, der sogenannten Gobi B, regulieren und verbessern soll. „Unser gemeinsames Ziel ist es, der vorwiegend nomadischen Bevölkerung rund um das Schutzgebiet eine sichere Lebens­grundlage zu ermöglichen und gleichzeitig das Ökosystem zu schützen.“

Geschichten, die das Leben schrieb

Und noch ein rotes Buch. Gemeinsam mit Petra Liebner und Hans-Christian Bresgott habe ich einen umfangreichen Quellenband zur Geschichte des Deutschen Roten Kreuzes herausgegeben. Anlass war das hundertjährige Bestehen des DRK-Dachverbandes und damit auch des heutigen Generalsekretariates.

Das Buch entstand im Rahmen eines großangelegten Zeitzeugenprojektes, das die Lebenserinnerungen hunderter Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler sammelt, um sie vor dem Vergessen zu bewahren. Dieses noch andauernde Unterfangen dürfte sowohl von seinem Umfang wie von seiner professionellen Durchführung her ohne Beispiel sein, und es besitzt über die Sphäre des Roten Kreuzes hinaus zeitgeschichtliche Bedeutung.

Bewusst haben wir für dieses Buch die Form der mündlichen Überlieferung gewählt. Sie stellt die bei weitem älteste und universellste Gattung des Erzählens dar. Die großen Epen der Völker wurden über zahllose Generationen auswendig weitergegeben und erst viel später schriftlich fixiert. Dem mündlichen Bericht wohnt eine Kraft und Unmittelbarkeit inne, die keine noch so raffinierte schriftliche Form einzuholen vermag. Mehr dazu auf den Bücherseiten.

Stadt, Land, Fluß

Das bevorzugte Verkehrsmittel für meine ersten Reisen war die Phantasie. Ich war geographisch, so wie andere musikalisch waren. Mit den Fingern auf den Landkarten erkundete ich imaginäre Imperien. Parallel bescherte uns der Tierpark Hellabrunn beglückende Welt- und Zeitreisen. Für die taz bin ich diesen meinen Mythen nachgegangen. Eine Münchner Kindheit um 1970, zwischen Schuttberg und Zaubergarten, nachzulesen in der Ausgabe vom 21./22. Februar.

 

Wenn die Gärten Trauer tragen

Chinas Gartenwelten sind weit mehr als nur grüne Oasen in den sonst dicht bebauten Städten. Sie stellen so etwas wie begehbare Annalen dar, speichern und spiegeln die turbulente und so gar nicht idyllische Geschichte des Landes. Für ein längeres Hörbild habe ich vor allem die kaiserlichen Wunderwelten rund um Peking erkundet.

Der Beitrag wurde im März in der Reihe RadioWissen auf BR 2 ausgestrahlt.

Als weiterführende Lektüre empfehle ich Rainer Klouberts fulminate Studie „Yuanmingyuan, Spuren einer Zerstörung", die vor einigen Jahren im Elfenbein Verlag erschienen ist.

 

Auf Teufel komm raus

Mit dem Freischütz hat Carl Maria von Weber den Inbegriff der romantischen deutschen Oper geschaffen. Ein heiterer Mensch, der zum Spezialisten für das Unheimliche wurde. In Dresden firmiert er bis heute als guter Geist seines Hauses, der späteren Semperoper.

Ich habe mich ihm ein bißchen angeschlossen und dabei die musikalische Landschaft Sachsens durchstreift. Zu hören gab es diesen Beitrag letztes Jahr im BR; er steht auch für eine Weile als Podcast bereit. Im Juni 2021 jährt sich die Uraufführung des Freischütz zum zweihundertsten Mal.

Geschrieben habe ich diese Sendung während eines sechswöchigen Gastaufenthalts im einstigen Sommersitz von Richard Wagner unweit von Dresden, dem sogenannten Lohengrinhausin Graupa. Eine wunderbare Gelegenheit, mit der Landschaft des Elbtals vertrauter zu werden, die Weber, Wagner & Co. zum Klingen gebracht haben.

Von Pferden und Menschen

Auf dem CHIO in Aachen hat Frankreich sich 2019 als Gastland präsentiert. Dabei gab es, wohl zum ersten Mal, auch so etwas wie einen Kulturpavillon auf dem Gelände, gleich neben dem nicht ganz maßstabsgetreuen Eiffelturm. Namhafte Schriftsteller, Kulturhistoriker und Pferdeliebhaber stellten dort die ganze Vielfalt dieses Sujets vor. Darunter auch Jean-Louis Gouraud, der als Pferdekenner wie als streitbarer Publizist eine feste Größe in Frankreichs geistiger Landschaft darstellt. Zu meiner Freude war ich gebeten worden, ihm als deutscher Gesprächspartner für einige Diskussionsveranstaltungen, Lesungen und Medientermine zur Seite zu stehen.

Namenspatron des Preises ist Gustav Hartmann, der in den zwanziger Jahren als "Eiserner Gustav" Berühmtheit erlangte. Einer der letzten Kutscher von Berlin, machte er sich in fortgeschrittenem Alter noch auf zu einer Droschkenfahrt nach Paris, unter großer Anteilnahme der deutschen wie der französischen Öffentlichkeit. Damit wollte er die verfeindeten Nationen einander wieder näherbringen und zugleich einen „Rekord der Langsamkeit“ aufstellen.

Gemeinsam mit Gouraudbekam ich bei dieser Gelegenheit auch den „Eisernen Gustav“ verliehen, einen Preis zur Förderung der Reisekultur zu Pferde, der von der Vereinigung der Freizeitreiter und -fahrer in Deutschland (VFD) und dem Fachmagazin Der Kutschbock vergeben wird. In meinem Buch Das Glück auf Erden, so die Begründung, nehme ich die Leser „mit auf eine Welt- und Zeitreise zu Pferd. Schomanns feinsinnige Berichte zeichnen sich dabei durch fundiertes Wissen, packende Naturschilderungen und einen souveränen Erzählton aus. Neugierig und unbefangen", so die Jury weiter, „nähert er sich der Welt des Reitens und hält ihr trotz mancher Schwierigkeiten die Treue. Er würdigt nicht nur die Leistungen des Pferdes als Reit-, Trag- und Zugtier, sondern spürt auch seiner mythischen, seelischen und gesellschaftlichen Bedeutung in den verschiedensten Kulturen und Epochen nach.“

Deutschlandfahrt

Die taz hat noch einmal eine kleine Deutschland-Fibel herausgebracht mit Fernreisen durchs eigene Land. Zweihundert Seiten Lesestoff, kurzweilig, flächendeckend und facettenreich.

Herausgegeben wurde sie von Edith Kresta und Brigitte Marquardt. Auch ich habe ein paar Geschichten beigesteuert. Etwa eine winterliche Reise durch den Bayerischen Wald im Dreiländereck von Deutschland, Tschechien und Österreich. Eine der schönsten Konsequenzen, die das Ende des Kalten Krieges nach sich zog, ist ja die Wiederentdeckung Mitteleuropas. Der Eiserne Vorhang hatte jahrhundertealte Verbindungen gekappt und einst belebte Regionen im Herzen des Kontinents zur Peripherie verkümmern lassen. Nun nähern sich die getrennten Sphären wieder vorsichtig einander an. Dabei hilft es, sich auf das zu besinnen, was sie seit je verbindet. Etwa das gemeinsame Naturerbe, oder auch überragende Gestalten der Kulturgeschichte wie Adalbert Stifter, der diese Landschaft besungen hat wie kein zweiter.

Musik der Steinzeit?

Die Höhlen der Schwäbischen Alb erlebten die Morgenröte von Kunst und Kultur. Neben prähistorischen Tierfiguren und Schmuck wurden dort kürzlich auch mit die ältesten Musikinstrumente der Menschheit entdeckt, rund 40.000 Jahre alte Knochenflöten. Heute erwecken Musiker und Archäologen in ganz Europa das musikalische Erbe der Steinzeit wieder zum Leben. Auch wenn sie in vielem auf Vermutungen angewiesen sind – die Ursprünge der Musik bilden ein faszinierendes Forschungsfeld und eine künstlerische Inspiration dazu. Ich bin diesen Klängen nachgegangen - das Ergebnis war kürzlich im Bayerischen Rundfunk zu hören.

 

„Die Sonne, der Wein und der Wind der Zeiten“

Armenien, dieses kleine Land am Südhang des Kaukasus, verfügt über alte und fruchtbare musikalische Traditionen. Doch durch die Massenmorde während des Ersten Weltkriegs und sieben Jahrzehnte Sowjetherrschaft war die Verbindung zu diesem Kulturkreis weitgehend unterbrochen. So dass die westliche Welt erst jetzt entdeckt, welche Reichtümer er hervorgebracht hat. Die liturgischen Gesänge gehören zur ältesten schriftlich überlieferten Musik der Welt. Ihre Bedeutung für das kulturelle Überleben der armenischen Nation kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden.

Es ist eine Musik wie vom Grunde der Zeit, von fremdartiger Schönheit und spiritueller Kraft. Darin sind vorchristliche Kulte ebenso aufbewahrt wie die Lieder umherziehender Barden. Komponisten wie Tigran Mansurian oder Wache Scharafjan schöpfen aus diesem Fundus, und selbst die Jazz- und Pop-Szene kommt immer wieder darauf zurück. Zugleich todtraurig und voller Lebensfreude, schlägt diese Musik eine Brücke zwischen Orient und Okzident.

 

Für den Band Musik öffnet Welten habe ich einen Essay über den außerordentlichen Rang der armenischen Musik geschrieben, aber auch über gewisse Schwierigkeiten, sie zu Gehör zu bringen. Der Sammelband, der vom Institut für Auslandsbeziehungen und vom Deutschen Musikrat herausgebracht wird, widmet sich vor allem der Rolle von Musik in den internationalen Beziehungen. Er ist Ende 2019 im Steidl Verlag erschienen, herausgegeben von Ronald Grätz und Christian Höppner. Mittlerweile liegt auch eine englischsprachige Ausgabe des Buches vor. 

Anfang Februar habe ich, zur Einstimmung auf ein Gastspiel des Berliner Konzerthausorchesters in Salzburg, dort auch einen längeren Vortrag über armenische Musik gehalten.

and the winner is ...

 

Parallel habe ich mich seit einiger Zeit auch mit der armenischen Diaspora beschäftigt. Und dabei für die Initiative der 100Lives einige Familiengeschichten aufgezeichnet. Ein wahrhaft episches Unterfangen, das eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Shoah-Projekt hat. Zuletzt erschien dort ein Porträt von Hratch Kaprielian.

Ein anderer Gesprächspartner war der Architekt Michel Mossessian. Als Sohn armenischer Flüchtlinge in Paris aufgewachsen, zählt er zu den international gefragtesten Architekten seiner Generation. Nun hat der heute 56jährige einen weiteren Wettbewerb für sich entschieden – den für das Museum des islamischen Glaubens in Mekka. Toutes mes félicitations, Michel! 

„Orte zu schaffen, denen die Menschen sich zugehörig fühlen“, so umschreibt Mossessian die wichtigste Aufgabe seines Berufsstandes. Vor elf Jahren eröffnete er ein eigenes Büro in London, wo auch einige seiner bedeutendsten Bauten stehen. Zuvor bin ich seiner Arbeit bereits in Katar begegnet, wo er beim Großprojekt von Msheireb im Zentrum von Doha als einer der federführenden Architekten agiert.

 

Das Fest der Erzähler

Einmal im Jahr treffen sich Geschichtenerzähler aus ganz China zu einem großen Festival in einem unscheinbaren Dorf in Henan. Mit 1500 Teilnehmern und 300.000 Zuschauern zählt es zu den größten Volkskunstfesten der Welt.

Über alle historischen Umbrüche hinweg ist in China ein unverlierbarer Kern mündlicher Überlieferungen lebendig geblieben. Gemeinsam mit dem Fotografen Justin Jin war ich bei diesem Festival mit von der Partie und habe dort die Faszination einer uralten Profession erlebt. Sie führt auch an die Ursprünge unseres eigenen Metiers: Sprich mir, o Muse ...

Erschienen ist die Reportage im vergangenen Jahr in Terra Mater; in voller Länge ist sie im neuen China-Buch enthalten. Dafür habe ich jetzt eine Auszeichnung besonderer Art erhalten: Ich bin in aller Form zum Ehrenbürger von Ma Jie ernannt worden, und zum "Kulturbotschafter" obendrein. Beim Festakt im „Chinesischen Museum der Erzähler“ traten auch eine Reihe örtlicher Künstler auf. Anschließend folgte ein Hausbesuch bei Yü Shu-xi, dem Lokalmatador, der seit über achtzig Jahren am Festival teilnimmt. Jahrgang 1919, bezeichnete er mich neckisch als „jungen Spund“. Und gab aus dem Stegreif eine Privatvorstellung, zusammen mit einem 65jährigen Schüler … Anbei ein paar Bilder von der Feierstunde und ein Beitrag des regionalen Fernsehsenders.

... und los!

Fernsehbericht zur Verleihung der Ehrenbürgerwürde von Ma Jie und zum Festakt im "Chinesischen Museum der Erzähler"

 

Italienische Reise

 

Im Hörverlag ist jetzt ein Hörbuch über unser aller Sehnsuchtsziel herauskommen. Es enthält auch zwei größere Geschichten von mir.

Einmal wandle ich auf den Spuren Antonio Vivaldis durch Venedig – auf Spuren, die merkwürdigerweise kaum mehr auszumachen sind, als hätte er in Wahrheit anderswo gelebt.

Und ich spüre dem Mythos der Dolomiten nach, diesem Inbegriff alpiner Faszination. Die Büllelejoch-Hütte liegt mittendrin im großen Felsentheater und doch ganz gut versteckt.

Vom Reisen und vom Schreiben

Im Rahmen eines Seminars über Reiseliteratur und –journalismus hat die Schriftstellerin, Übersetzerin und Literaturvermittlerin Alice Grünfelder mit mir ein längeres Gespräch über Fragen des Metiers geführt. Ein bißchen plaudere ich dabei auch aus dem Nähkästchen beziehungsweise Federmäppchen.

 

Nächste Runde

Dank der erfreulich starken Nachfrage ist mein Buch über die Geschichte des Roten Kreuzes (Im Zeichen der Menschlichkeit; DVA) bereits in zweiter Auflage erschienen. Die Gesamtauflage beträgt nun rund 24.000. Eine Leseprobe und weitere Informationen zum Thema finden Sie hier.

Die Erstlesung fand im Oktober 2013 im Literaturhaus Stuttgart statt, im Vorfeld der Feierlichkeiten zum 150jährigen Bestehen der Hilfsorganisation. Der Württembergische Sanitätsverein war seinerzeit die weltweit erste nationale Rotkreuzgesellschaft. 

Inzwischen habe ich rund dreißig Lesungen gegeben, zuletzt bei der DRK-Schwesternschaft in Marburg.